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Ergebnisse

Die Ergebnisse der im Rahmen des Projekts im Mai 2012 erfolgten Evaluierung bestätigen weitestgehend die Resultate diverser, in den Vorjahren erfolgter Mikrostudien zur Wirksamkeit von Schülercoaching. Demnach vermag die konsequente Umsetzung des Schülercoachings nach dem Mündener Modell tatsächlich die dort genannten Effekte hervorzurufen: Das Klassenklima verbessert sich; die Zufriedenheit der Schüler/-innen steigt. Gleiches gilt für die Zufriedenheit der Lehrkräfte. Schlussendlich verbessern sich - dies betonen in der anonymen Befragung insbesondere die gecoachten Schüler(innen) selbst - auch die Leistungen der Lernenden.

Wörtlich heißt es im Abschlussbericht an das Niedersächsische Kultusministerium u. a., es sei »nicht nur die Zufriedenheit sowohl von Lehrkräften als auch von Schüler(inne)n mit dem Schülercoaching sehr hoch. Beide Seiten heben auch – davon zeugen die Aussagen der ... gecoachten Schüler/‑innen aller fünf Schulen und aller Schulformen – die erheblichen positiven Effekte hervor, die Schülercoaching ihres Erachtens nach sich zieht. Lehrkräfte betonen hierbei in besonderem Maße die positiven Effekte in der Sphäre der Lehrkraft-Schüler(innen)-Beziehung, des wechselseitigen Verständnisses und Respekts, der Lehr- und Lernatmosphäre, des sich Wohlfühlens in der Klasse. Schüler/-innen heben vor allem positive Effekte hinsichtlich der Ziel- und Leistungsorientierung, der Identifikation von Stärken und Verbesserungsbereichen, der Problemlösung und der Leistungssteigerung hervor.«

Der Abschlussbericht liegt dem Niedersächsischen Kultusministerium vor. Eine Publikation zum Projekt ist erschienen in: Albert Fischer: Coaching in Schule und Lehrerausbildung. Beiträge, Berlin 2016.